Hintergrund

globale Herausforderungen.

Weltweit entstehen jedes Jahr über 2,2 Milliarden Tonnen fester Abfälle, von denen bis zu 40 % unbehandelt bleiben. Dies führt zu massiven Belastungen für Boden, Luft und Wasser. Herkömmliche Verfahren wie Verbrennung oder Deponierung setzen dabei große Mengen an Treibhausgasen frei – im Jahr 2023 waren es rund 173 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente – und bieten gleichzeitig nur eine geringe Energierückgewinnung.

Gleichzeitig verursachen energieintensive Industrien wie Zement, Stahl und Chemie über 30 % der weltweiten CO₂-Emissionen. Auch die aktuelle Wasserstoffproduktion trägt jährlich etwa 830 Millionen Tonnen zusätzlicher Emissionen bei. Das Ergebnis: eine wachsende Umweltkrise, die dringend nach saubereren und effizienteren Lösungen verlangt.

PLASMA ERKLÄRT

Der vierte Aggregatzustand der Materie.

Plasma wird als der vierte Aggregatzustand der Materie bezeichnet. Es enthält einen hohen Anteil geladener Teilchen – Ionen und Elektronen, die durch starke Aufheizung eines Gases entstehen. Unter diesen extremen Bedingungen werden komplexe organische Moleküle vollständig in ihre atomaren Bestandteile zerlegt. Anorganische Stoffe schmelzen und verwandeln sich in eine chemisch inerte, stabile Schlacke, die als umweltfreundliches Baumaterial genutzt werden kann.

PLASMASUN LÖSUNG

Fortschrittliche Technologien für globale UMWELTPROBLEME.

Methan-Plasmalyse

Spaltung von Methan zur sauberen Wasserstoffproduktion.

Abfall-Pyrolyse

Umwandlung verschiedener Abfallarten in wertvolles Synthesegas und Carbon Black bei gleichzeitiger Reduktion von CO₂-Emissionen.

PLASMA KILN

Umrüstung von Industriegasbrennern auf Plasmabrenner.

METHANSPALTUNG MIT PLASMASUN

GLEICHSTROM-PLASMA FÜR DIE WASSERSTOFFGEWINNUNG.

PlasmaSun technology verwendet ein Gleichstrom-Plasmasystem (DC), das eine höhere Energieeffizienz als Wechselstromsysteme (AC) erreicht. Gleichstrom-Plasmen ermöglichen zudem eine dichtere Plasmabildung und präzisere Temperaturregelung als AC- oder Hochfrequenzsysteme.

Das Ausgangsmaterial wird bei Temperaturen über 3.000 K in einer Plasmatorsche pyrolysiert. Die Pyrolyse – also die thermische Zersetzung chemischer Verbindungen ohne Oxidation – zerlegt komplexe organische Moleküle in ihre Grundelemente. Zurück bleiben nur Wasserstoff und fester Kohlenstoff, der als wertvoller Rohstoff in der Industrie weiterverwendet werden kann.

TECHNOLOGIE-VERGLEICH

Eigenschaft

SMR

Elektrolyse

Plasma

Energieeffizienz

~

-

+

Ohne CO2-Emissionen

-

+

+

Kein Verbrauch natürlicher Ressourcen

-

-

+

Betriebskosten

+

-

~

Abfallbehandlung

-

-

+

ABFALLPYROLYSE MIT PLASMA

DIE PLASMASUN TECHNOLOGIE VERWANDELT GEMISCHTE ABFÄLLE IN SYNGAS UND CARBON BLACK – UND SENKT DABEI CO₂-EMISSIONEN.

Jeden Tag werden Tonnen von Abfällen deponiert. Sie setzen dabei schädliche Treibhausgase wie Methan (CH₄) und CO₂ frei. Unser Ziel ist es, gemischte Abfälle zu zersetzen und Syngas (H₂ + CO) zu erzeugen, wobei die CO₂-Bildung möglichst gering gehalten wird. Außerdem entsteht Carbon Black, das Kohlenstoff bindet und dessen Freisetzung in die Atmosphäre verhindert.

ANWENDUNGEN:

  • Abfallbehandlung vor Ort
  • Kohlenstoffproduktion
  • Energie aus Abfall
  • Wasserstoff-/Synthesegasproduktion

VORHER

  • Kontaminierte Holzabfälle
  • Kunststoffabfälle
  • Abfälle, die Öl und giftige Substanzen enthalten
  • Kontaminierter Boden

plasmaSUN

  • Hohe Stabilität, Beständigkeit und Laufzeit.
  • Organische Giftstoffe werden zerstört.
  • Gase werden gespalten, abgetrennt und gereinigt.
  • Ohne Staub.
  • Das Volumen wird deutlich reduziert, Material bleibt inert.

NACHHER

  • Organische Stoffe werden in Synthesegas  umgewandelt.
  • Die dabei entstehende Asche kann weiterverarbeitet werden.
  • Der gewonnene Kohlenstoff kann in verschiedenen Produkten wiederverwendet werden (z. B. Autoreifen, Aktivkohlefilter).

PLASMASMA KILN

UMRÜSTUNG VON INDUSTRIELLEN GASBRENNERN AUF PLASMABRENNER.

Die CO₂-Emissionen müssen in den kommenden Jahren deutlich sinken. CO₂-intensive Industrien stehen vor der Herausforderung, neue Technologien einzuführen, die die derzeitigen, stark auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe angewiesenen Prozesse umgestalten.

Ein Beispiel hierfür ist der Brennofenprozess, bei dem hohe Temperaturen in der Regel durch die Verbrennung von Erdgas erreicht werden. Dabei wird neben dem zusätzlichen CO₂, das beim Brennofenprozess entsteht, auch das CO₂ aus diesem Verbrennungsprozess freigesetzt.

UM DIE CO₂-EMISSIONEN ZU REDUZIEREN, MUSS EIN ALTERNATIVES HEIZSYSTEM EINGESETZT WERDEN, DAS DIE VERBRENNUNG VON ERDGAS ERSETZT.

Nichtstationäre Industrieöfen (Chargenöfen) 

Nichtstationäre Öfen bieten im Vergleich zu stationären Öfen eine höhere Flexibilität hinsichtlich der Sintertemperatur und der Brennkurve. Außerdem lassen sie sich leicht abschalten. Allerdings weisen nichtstationäre Öfen eine geringere Energieeffizienz auf, was zu höheren Betriebskosten führt.

Stationäre Öfen (Tunnelöfen)

Stationäre Öfen erfordern eine konstante Sintertemperatur und können nicht leicht für kurze Zeit abgeschaltet werden. Im Allgemeinen weisen diese Öfen eine höhere Energieeffizienz und damit geringere Betriebskosten auf.

PLASMA KILN EIGENSCHAFTEN

Emissionsreduktion

Eliminierung von CO₂-Emissionen aus Verbrennungsprozessen, Unterstützung von Branchen bei der Erreichung ihrer Dekarbonisierungsziele und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Kraftstoffflexibilität

Umstellung auf erneuerbare Energien (Solar, Wind, Wasser usw.) ohne Austausch der Brenner-Hardware – für langfristige Nachhaltigkeit und Kostenstabilität.

Hohe Temperaturen

Das Prozessgas kann höhere Temperaturen erreichen, was eine Leistungssteigerung, beispielsweise bei der Rampengeschwindigkeit, bei höheren Temperaturen ermöglicht.

Vereinfachte Infrastruktur

Eliminiert die Notwendigkeit der Lagerung, Handhabung und Verrohrung brennbarer Gase.

ECHTEN FORTSCHRITT GESTALTEN

Die Menschen hinter der Technologie. 

Mit PlasmaSun verwandeln wir ökologische Herausforderungen in nachhaltige und wirtschaftliche Möglichkeiten.

Bleiben Sie auf dem Laufenden              Auf unserem Weg zu einer besseren Welt